1980-Caro

1980
Caro – Caro
(WEA Music 58208)

Caro 1980

Wanderlust (Tony Carey)
My Boy (Caro Tollenaar) – dedicated to Christian Kolonivitz
Be Somebody (Christian Kolonovitz)
Don’t Knock The Rock (Brad Howell)
Big Talkin’ (Chr. Kolonovitz/B. Howell)
See You Next Time (Tony Carey)
Lady of High Society (Brad Howell)
Volcano (Tony Carey)
I Just Wanna Feel Good (J. Daansen/C. Tollenaar)
Seems Like Yesterday (C. Tollenaar)
Far From Home (C. Tollenaar)
My Kind of Life (Chr. Kolonovitz/C. Tollenaar)


Musiker
Christian Kolonovitz – Keyboards
Hartmut Pfannmüller – drums & percussion
Johann Dannsen – guitar, bass
Reinhard Besser – guitar, bass
Christian Felke – saxophone

Cover illustration: Peter Malz
Lettering: Roland Schmidt

Aufgenommen im Hotline Studios, Frankfurt und Soundstudio Löwengasse

Produced by Peter Hauke


Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

hier könnt ihr für euere Lieblingslieder von Caro stimmen. Bis zu 3 Stimmen könnt ihr vergeben

Deine Lieblingssongs auf "Caro" sind:

Ergebnisse ansehen

Loading ... Loading ...

Nach dem großen Erfolg von „It’s Nothing But Higher“ erhielt Caro mehrere lukrative Major-Angebote. Zuschlag erhielt die WEA, Tochter des amerikanischen Mutterkonzerns „Warner Bros.“, die bekannt dafür waren Künstlerorientiert zu denken. Nicht zuletzt stand Warner seit Anfang der 70er bis Mitte der 80er für eine Vielzahl an hochkarätigen Singer und Songwriter Verpflichtungen. Die Vorraussetzungen schienen somit die Besten. Nicht zuletzt hatte Caro einen Plattendeal über drei Veröffentlichungen in der Tasche. Diesmal sollte von vornherein der Plattenmarkt bewusst erobert, und alles richtig gemacht werden. Finanziell abgesichert ging es gleich in die Frankfurter „Hotline-Studios“ unter Regie von Peter Hauke.


An Caros Seite befanden sich neben ex. „Rainbow“ Pianist Tony Carey, die Creme de la Creme der Frankfurter Studiomafia: Christian Kolonovitz (Keyboards), Hartmut Pfannmüller (Drums), Johann Daansen (Guitars), Reinhard Besser (Bass) und Christian Felke (Saxophone). Anfänglich bildeten Tony Carey und Caro Tollenaar ein festes kompositorisches Team, in dem nicht nur Eigen- sondern auch Fremdkompositionen erarbeitet werden sollten. Die Klaviatur bewegte sich zwischen rockigen Nummern und balladesken Singer & Songwriter orientierten Westcoast-Tracks. Während der Produktion gab es jedoch zwischen den Beiden musikalische Differenzen, und so sprang Christian Kolonovitz ein, um gemeinsam mit Caro das Schiff auf Kurs zu bringen.

Caro befand sich auf ihrer zweiten Produktion in absoluter Hochform. Ihre ausdrucksstarke Stimme kam in jedem Track, ob Ballade, Blues oder fetzigem Rocker intensiv zum tragen.

Mit „Wanderlust“ eröffnet gleich ein absoluter R&B Kracher das Album, wo selbst das steifste Holzbein anfängt zu zappeln. Ein klasse Ohrwurm, voller guter Laune, getragen von schwebenden Keyboards und eingängigem Refrain. Man hat das Gefühl auf einer fröhlichen Party mit den besten Freunden abzuhängen, auf der sich zum Glück mal einer Gedanken über eine sinnvolle Beschallung gemacht hat. Kaum ist das Wanderlied verklungen kommt „My Boy“ um die Ecke und sorgt für Ekstase. In „Be Somebody“ wirft Caro ihr ganzes stimmliches Können in die Waagschale, als sänge sie um ihr Leben. In der ersten Strophe versucht sie den Zuhörer à la Van Morrison einzuschmeicheln, während sie in der zweiten Strophe ihrer Stimme eine erotische Tiefe verleiht, die zum Ende des Stückes kraftvoll explodiert. Und so folgt ein Kracher auf dem anderen: „Big Talkin´“, Lady Of High Society“ und „Volcano“ sind einfach nur cool und rocken, während Songs wie „See You Next Time“ oder „Seems Like Yesterday“ Caros emotionalste Seite zum tragen bringen. Ein weiterer Highlight ist sicherlich „Far From Home“. Eine vom Piano getragene autobiografische Eigenkomposition voller Tiefe und Herzschmerz, als sei der Song dem Finale eines Godard-Film entsprungen.

Christian Kolonowitz gelang letztendlich gemeinsam mit Caro ein hervorragender Spagat zwischen rockigen Nummern und bezaubernden Balladen, die jedes Fanherz zum schmelzen bringen. Der Titeltrack „Wanderlust“ ist vielen Musikliebhabern stets noch in freudiger Erinnerung, und sorgt nach wie vor für allerbeste Laune.

Es ist schon schade, dass Caro trotz großer Media und TV Präsenz mit „Wanderlust“ ihren Erfolg nicht weiter ausbauen konnte, obwohl sie mit dem Werk viele neue Fans hinzu gewonnen hat. Nach erscheinen der LP ging sie auf eine ausgedehnte Clubtour durch Deutschland. Mit an Bord waren Jürgen Zöller (heute Drummer von BAP), Fredl Petz (Bass), Jo Heuser (Keyboards), Christian Felke ( Saxophone) und Reinhard Besser (Guitar).

Kaum zu glauben, die Scheibe ist immer noch nicht auf CD veröffentlicht worden, aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zu letzt. R.B.

COPYRIGHT INFOS


Die Verlagsrechte liegen bei:

Universal Music Publishing GmbH
Stralauer Allee 1
10245 Berlin
Tel. 030-5200706
Fax. 030-520072078
Neue Welt Musikverlag GmbH & Co Kg
Alter Wandrahm 14
20457 Hamburg
Tel. 040-4418020
Fax. 040-44180220
Mail. hamburg@warnerchappell.com

(ohne Gewähr. Quelle: GEMA Online Datenbank)

2 Antworten auf 1980-Caro

  1. R.Meyer sagt:

    Ich würde mich freuen wenn die ehem. LP “Josie is my real name” wieder als CD käuflich erwerben könnte!!!! – 20,- €, mind. ist mir die CD Wert !
    Es gibt noch viiieel Ältere Songs und Musik auf CD, geht zurück bis Bach, Mozart usw

    MfG
    R.Meyer

    • Dave sagt:

      Hiya. die CD von Josy T. taucht ab und zu bei ebay auf, ist allerdings ziemlich teuer.Als Vinyl ist die Platte da wesentlich günstiger. Mit ein wenig Glück bekommt man sie sogar noch original eingeschweißt. Wenn du Interesse hast, habe ich sogar ein Exemplar. bin allerdings bis zum 9.8. noch in Urlaub. Danach kannst du dich bei Interesse gern mal über die Website mit mir in Verbindung setzen…

      LG

      ?

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>